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Verlust der Nacht zum Mitforschen - die App

Helfen Sie uns bei der Forschung über Skyglow. Mit unserer neu entwickelten App für Android können Sie Sterne zählen und darüber die Himmelshelligkeit messen. Alle Daten fließen in das Citizen Science Projekt von GLOBE at Night ein.

The Bright Side of Night

International Conference The Bright Side of Night– Perceptions, Costs and the Governance of Lighting and Light Pollution 20th–21th of June, 2013 Erkner by Berlin, Germany. Registration ends May 17th 2013.

Verlust der Nacht neue Publikation in Scientific Reports!

Zur Messung der Helligkeit des Nachthimmels sind Daten von Bürgerwissenschaftlern sehr wertvoll!

Industrie- und Gewerbeflächen erleuchten die Stadt

Karten der Lichtlandschaft: Räumliche Muster der künstlichen Beleuchtung - neue wissenschaftliche Publikation aus Birmingham, England (Englische Pressemitteilung)

ALAN 2013: 1st Call for Poster

1st International Conference on Arficial Light at Night 28th-30th of October, 2013 Berlin, Germany The abstract submission for posters is still open

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Astronomie


Am Beispiel der Astronomie zeigen sich die Schattenseiten der künstlichen Beleuchtung besonders deutlich. Die Lichtglocken über unseren Städten wachsen mit einer jährlichen Rate von 5 Prozent und löschen den Sternenhimmel durch Schaffung eines künstlichen Dämmerungshimmels aus. Punktuell abgestrahltes Licht (Straßenbeleuchtung, Verkehr, Leuchtreklamen etc.) wird durch Reflexion an Straßen und Wänden sowie durch die Streuung an Schwebeteilchen in der Luft zu einem Lichtmeer, in dem das Sternenlicht ertrinkt.


Heute bedarf es für den normalen Europäer schon fast eine Reise, um die Sterne und die Milchstraße zu sehen. Entsprechend wurden astronomische Observatorien schon um 1900 aus den Metropolen an weniger „lichtverschmutzte" Standorte ausgelagert. Die Berliner Sternwarte beispielsweise musste wegen schlechter Beobachtungsbedingungen bereits 1913 von der Innenstadt nach Babelsberg ziehen. Ohne derartige lichtarme Ausweichstandorte wären die bahnbrechenden astronomischen Entdeckungen der letzten hundert Jahre kaum möglich gewesen.