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Schutz der Nacht, Tagung in Tutzing 07.-09.11.2014

In der Veranstaltung der Evangelischen Akademie Tutzing in Kooperation mit dem Bundesamt für Naturschutz und dem Forschungsverbund 'Verlust der Nacht' gibt es Überblicke über Grundlagen und Probleme des Schutzes der Nacht.

Verlust der Nacht App

Die App 'Verlust der Nacht' lädt zum Mitmachen ein. Wieviele Sterne kann man zählen? Hier kann man mithelfen, diese Frage wissenschaftlich zu beantworten.

City Night Time Lapse

Zeitraffer Videos zeigen die Veränderungen durch künstliches Licht während der Nacht an drei Standorten in Berlin.

VdN Dokumentation

Der Film zum Projekt ist jetzt online! Verlust der Nacht wird in 20 Minuten eindrucksvoll von Anja Freyhoff und Thomas Uhlmann dargestellt.

Neue Publikation bei Verlust der Nacht

Lichtverschmutzung behindert Waldverjüngung in den Tropen - frucht fressende Fledermaus meidet Futteraufnahme in beleuchtete Habitaten!

Termine
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TP13: Entwicklung eines integrativen Modells


Im Rahmen des Teilprojekt 13 wird am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) ein Modell entwickelt, das langfristig die Simulation und Bewertung verschiedener Beleuchtungsszenarien in einem sozial-ökologischen Kontext ermöglicht.


Es gibt eine ganze Reihe von disziplinär ausgerichteten Untersuchungen, die sich mit dem Einfluss von künstlichem Licht auf verschiedenen Ebenen innerhalb verschiedenster wissenschaftlicher Zweige befassen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Auswirkungen anthropogenen Lichts sich weder auf einzelne Komponenten der Biosphäre noch auf einzelne Sektoren der Gesellschaft beschränken lassen. Die inhärente Interdisziplinarität des Forschungsgebiets macht einen integrativen Ansatz unerlässlich.

Zunächst soll untersucht werden, ob künstliches Licht einen Einfluss auf aquatisch-terrestrische Nahrungsnetze hat und welche sozioökonomischen Kosten entstehen. Gesamtziel des Vorhabens ist die Bilanzierung direkter und indirekter Kosten von Licht für unterschiedliche (gewässernahe) Raum- und Biotoptypen im Raum Berlin-Brandenburg. Für die Untersuchungen zu den Auswirkungen auf Nahrungsnetze werden zunächst Wirkungsmodelle auf Artebene entwickelt und mit Hilfe der Ergebnisse aus den Teilprojekten kalibriert. Mit Hilfe dieses Wissens soll ein Wirkungsmodell auf Ökosystemebene entstehen. Für die Bearbeitung der sozio-ökologischen Fragestellung ist unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus den Teilprojekten die Entwicklung eines integrativen Modells geplant.

Bearbeiter ist Tobias Degen
Leiter des Teilprojekts ist PD Dr. Franz Hölker