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ALAN III 2015

Die dritte Konferenz der ALAN (artificial Light at Night) tagt 2015 schon im Mai in Sherbrooke Kanada.

Verlust der Nacht App

Die App 'Verlust der Nacht' lädt zum Mitmachen ein. Wieviele Sterne kann man zählen? Hier kann man mithelfen, diese Frage wissenschaftlich zu beantworten.

City Night Time Lapse

Zeitraffer Videos zeigen die Veränderungen durch künstliches Licht während der Nacht an drei Standorten in Berlin.

VdN Dokumentation

Der Film zum Projekt ist jetzt online! Verlust der Nacht wird in 20 Minuten eindrucksvoll von Anja Freyhoff und Thomas Uhlmann dargestellt.

Neue Publikation bei Verlust der Nacht

Lichtverschmutzung behindert Waldverjüngung in den Tropen - frucht fressende Fledermaus meidet Futteraufnahme in beleuchtete Habitaten!

Termine
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„Verlust der Nacht" für junge Forscher


Liebe Kinder!

„Verlust der Nacht“
lautet der Name für unser Forschungsprojekt, das wir euch an dieser Stelle etwas näher vorstellen möchten.
Viele Forscher aus den unterschiedlichsten Forschungseinrichtungen haben sich für dieses Projekt zusammengefunden. Sie versuchen durch aufwendige Untersuchungen herauszufinden, wie groß die Einflüsse und Auswirkungen von künstlichem Licht auf die Tiere und Menschen sind.

Künstliches Licht ist vom Menschen erschaffen und entsteht durch Straßenlaternen, Werbetafeln oder Lampen, die Gebäude anstrahlen. Tagsüber benötigen wir das künstliche Licht kaum, da es genügend natürliches Licht gibt. Natürliches Licht stammt insbesondere von der Sonne, aber auch Feuer, Blitze und Glühwürmchen erzeugen natürliches Licht.

Grundsätzlich braucht die Natur, das Leben und damit auch der Mensch das Licht. Aber nicht nur das, auch die Dunkelheit in der Nacht wird benötigt. Ein Beispiel für die Auswirkungen des künstlichen Lichts in der Nacht ist ein verändertes Verhalten von Tieren. Jedes Lebewesen auf unserer Erde lebt nach dem Tag-Nacht-Rhythmus, d.h. sie sind entweder tagsüber aktiv und schlafen nachts (wie der Mensch) oder umgekehrt (wie die Fledermaus). Ob ein Tier tag- oder nachtaktiv ist hat mit „Fressen" und „Gefressen werden" zu tun. Das bedeutet manche Tiere nutzen die Nacht, um besser jagen zu können (Fledermaus), einige auch um ihren Feinden zu entgehen (Wasserfloh) oder andere um starken Konkurrenten zu entgehen (Eule tagaktive Raubvögel, wie der Bussard). Diese nachtaktiven Tiere haben sich an das schwache Licht von Sternen und Mond gewöhnt. Künstliches Licht wie Straßenlampen, Werbetafeln und andere Beleuchtung stören ihre Wahrnehmung, sie werden orientierungslos oder fühlen sich nicht geschützt. Es kann daher vorkommen, dass sie aufgrund der fehlenden Dunkelheit in ihrem Versteck und damit dem Nahrungsnetz fern bleiben, was schlimme Auswirkungen auf ganze Ökosysteme haben kann.
Andere Tiere nutzen das künstliche Licht, um leichter Beute zu machen. Unzählige Insekten umkreisen Nacht für Nacht Lampen, sie verletzen sich an den Lampen und müssen oft deshalb sterben. Orientierungslos verbrauchen sie Zeit und Energie, die Sie für ihre Nahrungssuche und die Aufzucht ihrer Kinder (Brut) benötigen würden. Spinnen nutzen die Lampen um solche orientierungslosen Insekten abzufangen, sie bedienen sich in bequemer Weise an der Nahrungsgrundlage für viele andere Arten wie Vögel, kleine Nagetiere und viele andere Tiere.

Aber es gibt noch viele andere Auswirkungen, die unsere Forscher im Rahmen des Projekts erforschen wollen.

Wenn ihr mehr wissen möchtet, dann klickt euch einfach auf unserer Seite durch. Unser Quiz kann euch helfen, das ganze Thema besser zu verstehen. Oder ihr macht selbst ein paar Rätsel rund um das Thema Licht. Unsere Bastelecke hält zudem für jedes Alter etwas bereit.