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Verlust der Nacht zum Mitforschen - die App

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The Bright Side of Night

International Conference The Bright Side of Night– Perceptions, Costs and the Governance of Lighting and Light Pollution 20th–21th of June, 2013 Erkner by Berlin, Germany. Registration ends May 17th 2013.

Industrie- und Gewerbeflächen erleuchten die Stadt

Karten der Lichtlandschaft: Räumliche Muster der künstlichen Beleuchtung - neue wissenschaftliche Publikation aus Birmingham, England (Englische Pressemitteilung)

ALAN 2013: 1st Call for Poster

1st International Conference on Arficial Light at Night 28th-30th of October, 2013 Berlin, Germany The abstract submission for posters is still open

GLOBE at Night

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TP08: Einfluss von Lichtverschmutzung auf eine obligat nachtaktive Säugetiergruppe (Fledermäuse)


Im Teilprojekt 08 werden am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) die Auswirkungen der Lichtverschmutzung auf das Verhalten von Fledermäusen untersucht. Außerdem studieren wir wie sich möglicherweise Nahrungsnetze durch erhöhten Jagdruck auf Insekten an Straßenlampen verschieben.



Heimische Fledermäuse ernähren sich hauptsächlich von Insekten. Da viele Insekten von künstlichen Lichtquellen angelockt werden, stellen sie eine große, mit geringem Aufwand zu erbeutende Ressource dar. Allerdings meiden einige Fledermausarten vermutlich den Schein von Straßenlampen, so dass sich dort das lokale Spektrum an Fledermausarten verschieben könnte. Es stellt sich außerdem die Frage, ob Lichtverschmutzung an Quartieren Fledermäuse erst später am Abend ausfliegen lässt und somit einen negativen Einfluss auf die körperliche Verfassung der Tiere sowie auf die Eignung von Quartieren für Fledermäuse hat. Möglicherweise können solche negativen Folgen jedoch durch innovative Lichtquellen und Beleuchtungskonzepte reduziert werden.

Künstliches Licht lockt nur bestimmte Insektengruppen wie zum Beispiel Nachtfalter an und stößt andere ab. Der selektiv erhöhte Jagddruck von Fledermäusen und anderen Prädatoren wie Spinnen an Straßenlampen könnte sich auf Insektenpopulationen und somit auf ganze Nahrungsnetze auswirken. Deshalb wollen wir in Zusammenarbeit mit dem Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und dem Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) auch untersuchen, in wie fern sich Nahrungsnetze in beleuchteten und unbeleuchteten Landschaften unterscheiden und ob sich eventuelle Unterschiede durch den selektiven Jagdruck an Straßenlaternen erklären lassen.

Bearbeiter ist Daniel Lewanzik
Leiter des Teilprojekts ist PD Dr. Christian Voigt