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ALAN-Konferenzserie

Die 6. ALAN Konferenz wird in Lleida, Spanien stattfinden.

Neues Band in der Schriftenreihe VdN erschienen

Das 7. Band der VdN Reihe ist erschienen: Verbreitung und Verwendung von Lichtmasterplänen in Großstädten im deutschsprachigen Raum. Von Ines Küster.

Himmelshelligkeitsdaten für Bürger

Auf der neuen Webseite myskyatnight.com können die Daten der App Messungen eingesehen werden

Wanderausstellung

Unsere Wanderausstellung mit insgesamt 15 Postern ist ausleihbar!

Verlust der Nacht App

Die App 'Verlust der Nacht' lädt zum Mitmachen ein. Wieviele Sterne kann man zählen? Hier kann man mithelfen, diese Frage wissenschaftlich zu beantworten.

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TP10: Die Auswirkung von Lichtverschmutzung auf die Evolutionsökologie von Stechmücken und Tanzmücken


In lauen Sommernächten sieht man häufig Schwärme von Tanzmücken oder hört das Summen einer vorbei fliegenden Stechmücke. Steht das Fenster offen, ist es möglich, dass sie auf eine Stippvisite hereinkommen.
Natürlich kennt man das Bild von Insekten die nachts die Straßenlaternen umschwirren, doch gilt dies wirklich in gleichem Maße für Mücken? Stech- und Tanzmücken spielen in Süßwasser-Ökosystemen eine wesentliche Rolle. Werden sie von Licht angezogen, oder vielleicht sogar abgestoßen? Wirken sich unterschiedliche Lichtquellen auch verschieden aus? Gibt es art- oder geschlechtsspezifische Unterschiede? Oder verändert sich bei andauernder Beleuchtung möglicherweise das Nahrungsspektrum? 

Im Rahmen des Teilprojekts 10 näherten wir uns am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) einer Beantwortung dieser Fragen an. Hierbei wurden sowohl kurzfristige als auch langfristige Auswirkungen auf die Mücken analysiert. Kurzfristige Auswirkungen könnten z.B. Veränderungen des Reproduktionserfolges sein, während langfristig eine genetische Anpassung an beleuchtete Habitate denkbar wäre. Letzteres wurde an Stadtmücken (Integrationsprojekt Kommune) untersucht. Die Auswirkungen auf das Ökosystem wurden weiterhin in Feldversuchen (Integrationsprojekt Feld) analysiert.

Innerhalb der Integrationsprojekte wurden die Ergebnisse aller Teilprojekte zusammen gefasst um so zu einem besseren Verständnis der Auswirkungen nächtlicher Beleuchtung beitragen. Dafür kooperiert das IGB eng mit der Technischen Universität Berlin, dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) sowie dem Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ).

Bearbeiterin war Ann-Christin Honnen
Leiter des Teilprojekts ist Dr. Michael Monaghan

Wichtige Publikationen aus dem Teilprojekt finden sich auf der Seite Literatur und Links.