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ALAN-Konferenzserie

Die 6. ALAN Konferenz wird in Lleida, Spanien stattfinden.

Neues Band in der Schriftenreihe VdN erschienen

Das 7. Band der VdN Reihe ist erschienen: Verbreitung und Verwendung von Lichtmasterplänen in Großstädten im deutschsprachigen Raum. Von Ines Küster.

Himmelshelligkeitsdaten für Bürger

Auf der neuen Webseite myskyatnight.com können die Daten der App Messungen eingesehen werden

Wanderausstellung

Unsere Wanderausstellung mit insgesamt 15 Postern ist ausleihbar!

Verlust der Nacht App

Die App 'Verlust der Nacht' lädt zum Mitmachen ein. Wieviele Sterne kann man zählen? Hier kann man mithelfen, diese Frage wissenschaftlich zu beantworten.

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TP01: Quantifizierung der Lichtverschmutzung

Erforschung der Ursachen und des Ausmaßes des urbanen Lichtdoms von Berlin sowie seine zeitliche Variation

Zur Messung des "sky glows" (Himmelsglühen bzw. Lichtdom) wird die Mithilfe von jedermann benötigt. Die App Verlust der Nacht bietet die Möglichkeit sich an den Messungen zu beteiligen und mehr über die Sichtbarkeit der Sterne in und um unsere Städte und Siedlungen zu erfahren.

Das Teilprojekt 01 wurde in Kooperation am Institut für Weltraumwissenschaften der FU Berlin (FUB ISS) und am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) durchgeführt und untersuchte den Lichtdom über Berlin und deren zeitliche und räumliche Veränderungen. Die Erkenntnisse wurden mit Hilfe von Luft- und Bodenmessungen in verschiedenen Spektralkanälen erlangt.


Das Licht wird während seines Weges durch den Himmel zeitweise gestreut oder von atmosphärischen Bestandteilen absorbiert. Tagsüber resultiert ein blauer Himmel mit einem Abendrot aus der Streuung des Lichts an Schwebeteilchen in der Luft, Regenbögen resultieren aus der Streuung von Wassertröpfchen und durch Streuung und Absorption von Aerosolen wird Smog für uns sichtbar. Nachts, leiten dieselben Streuungen einen Teil des von Städten nach oben abgestrahlten Lichtes zurück zum Boden, wodurch der so genannte "sky glow", der zu dieser Tageszeit über Großstädten zu sehen ist, entsteht. Dieses Himmelsglühen verhindert nicht nur die freie Sicht auf den nächtlichen Sternenhimmel und die Milchstraße, sondern soll auch die urbanen Ökosysteme beeinflussen und die zirkadianen Rhythmen von in der Stadt lebenden Menschen und Tieren stören.

Durch kontinuierliches Beobachten der Helligkeit des Himmels vom Boden aus, werden Daten erhoben wie sich der "sky-glow" als Reaktion auf Wetterveränderungen und Jahreszeiten sowie mit den Jahren verändert. Mit Hilfe von Luftaufnahmen und Spektografie, werden wurde eine Karte der räumlichen und spektralen Verteilung und Intensität der Bodenlichtquellen erstellt. Diese Karte stellt eine mögliche Simulation des "sky glow" der Stadt Berlin dar und bietet Daten zur Prüfung von Algorithmen für zukünftige Satellitenversuche zur Verfügung.

Es wurde ein vorläufiges hochaufgelöstes Mosaikbild von Berlin erstellt. Dieses besteht aus ungefähr 3000 Luftaufnahmen, die an einer Nacht mit klarem Himmel aus 3048 Meter Entfernung aufgenommen wurden. Untenstehend sehen Sie eine Auswahl von Fotos mit reduzierter Auflösung.

Kontakt: Dr. Christopher Kyba
Leiter des Teilprojekts war Prof. Dr. Jürgen Fischer.

Wichtige Publikationen aus dem Teilprojekt finden sich auf der Seite Literatur und Links.



Berlin bei Nacht - Gesamtansicht

Berlin bei Nacht - Ausschnitt Flughafen Tegel