Top-Themen

ALAN 2014

Artificial Light at Night (ALAN) Conference Second Annual Conference, 02 - 04/09/2014, Leicester, UK

Rückblick auf die ALAN Konferenz 2013

Einer der Plenarsprecherinnen, Dr. Karolina M. Zielinska–Dabkowska, veröffentlicht Ihre Eindrücke zu den Events während der ALAN Konferenz. Artikel auf Englisch.

Neue Publikation bei Verlust der Nacht

Lichtverschmutzung behindert Waldverjüngung in den Tropen - frucht fressende Fledermaus meidet Futteraufnahme in beleuchtete Habitaten!

IDA Dark Sky Defender Award 2013

Verlust der Nacht hat für die ALAN 2013 Konferenz die Auszeichnung von der Internationalen Dark-Sky Association erhalten!

Loss of the Night Network (LONNE)

Verlust der Nacht ist auch auf Europäischer Ebene vernetzt

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TP01: Quantifizierung der Lichtverschmutzung

Erforschung der Ursachen und des Ausmaßes des urbanen Lichtdoms von Berlin sowie seine zeitliche Variation

Das Teilprojekt 01 wird in Kooperation am Institut für Weltraumwissenschaften der FU Berlin (FUB ISS) und am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) durchgeführt und untersucht den Lichtdom über Berlin und deren zeitliche und räumliche Veränderungen. Die Erkenntnisse werden mit Hilfe von Luft- und Bodenmessungen in verschiedenen Spektralkanälen erlangt.


Das Licht wird während seines Weges durch den Himmel zeitweise gestreut oder von atmosphärischen Bestandteilen absorbiert. Tagsüber resultiert ein blauer Himmel mit einem Abendrot aus der Streuung des Lichts an Schwebeteilchen in der Luft, Regenbögen resultieren aus der Streuung von Wassertröpfchen und durch Streuung und Absorption von Aerosolen wird Smog für uns sichtbar. Nachts, leiten dieselben Streuungen einen Teil des von Städten nach oben abgestrahlten Lichtes zurück zum Boden, wodurch der so genannte "sky glow (Himmelsglühen)", der zu dieser Tageszeit über Großstädten zu sehen ist, entsteht. Dieses Himmelsglühen verhindert nicht nur die freie Sicht auf den nächtlichen Sternenhimmel und die Milchstraße, sondern soll auch die urbanen Ökosysteme beeinflussen und die zirkadianen Rhythmen von in der Stadt lebenden Menschen und Tieren stören.

Durch kontinuierliches Beobachten der Helligkeit des Himmels vom Boden aus, werden wir erfahren wie sich der "sky-glow" als Reaktion auf Wetterveränderungen und Jahreszeiten verändern wird. Wir werden zudem damit anfangen aufzuzeichnen, wie sich die Helligkeit von Jahr zu Jahr verändert. Mit Hilfe von Luftaufnahmen und Spektografie, werden wir eine Karte der räumlichen und spektralen Verteilung und Intensität der Bodenlichtquellen erstellen. Diese Karte soll eine mögliche Simulation des "sky glow" der Stadt Berlin darstellen und Daten zur Prüfung von Algorithmen für zukünftige Satellitenversuche zur Verfügung stellen.

Wir haben bereits ein vorläufiges hochauflösendes Mosaikbild von Berlin erstellt. Dieses besteht aus ungefähr 3000 Luftaufnahmen, die an einer Nacht mit klarem Himmel aus 3048 Meter Entfernung geschossen wurden. Untenstehend sehen Sie eine Auswahl von Fotos mit reduzierter Auflösung.

Bearbeiter ist Dr. Christopher Kyba
Leiter des Teilprojekts ist Prof. Dr. Jürgen Fischer



Berlin bei Nacht - Gesamtansicht

Berlin bei Nacht - Ausschnitt Flughafen Tegel