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Schutz der Nacht, Tagung in Tutzing 07.-09.11.2014

In der Veranstaltung der Evangelischen Akademie Tutzing in Kooperation mit dem Bundesamt für Naturschutz und dem Forschungsverbund 'Verlust der Nacht' gibt es Überblicke über Grundlagen und Probleme des Schutzes der Nacht.

Verlust der Nacht App

Die App 'Verlust der Nacht' lädt zum Mitmachen ein. Wieviele Sterne kann man zählen? Hier kann man mithelfen, diese Frage wissenschaftlich zu beantworten.

City Night Time Lapse

Zeitraffer Videos zeigen die Veränderungen durch künstliches Licht während der Nacht an drei Standorten in Berlin.

VdN Dokumentation

Der Film zum Projekt ist jetzt online! Verlust der Nacht wird in 20 Minuten eindrucksvoll von Anja Freyhoff und Thomas Uhlmann dargestellt.

Neue Publikation bei Verlust der Nacht

Lichtverschmutzung behindert Waldverjüngung in den Tropen - frucht fressende Fledermaus meidet Futteraufnahme in beleuchtete Habitaten!

Termine
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TP07: Lichtverschmutzung - Wirkung auf Vögel

BILL - Birds in ILluminated Landscapes

Im Teilprojekt 07 führen wir am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) vergleichende Untersuchungen unterschiedlicher Lichteinflüsse auf Vogelpopulationen durch.

Vögel zeichnen sich durch einen ausgeprägten Gesichtssinn aus und besitzen sogar die Fähigkeit, utraviolette Strahlung wahrzunehmen. Speziell Singvögel weisen darüber hinaus eine enge Bindung von Verhaltensmustern an verschiedene Lichtintensitäten (z. B. Vogeluhr) auf. Die zunehmende Lichtverschmutzung – ca. 6% Zuwachs pro Jahr – stellt somit eine besondere Herausforderung an ihre Anpassungsfähigkeit dar.

Im Stadtgebiet Leipzig sollen physiologische Kosten und ökologische Konsequenzen (Auswirkungen auf Nahrungssuche, Partnerwahl und Brutbiologie) am Modellorganismus Amsel (Turdus merula) beleuchtet werden. Die Beobachtung individuell markierter Vögel im gesamten Jahresverlauf soll Hinweise auf Veränderungen in Populations- und Verhaltensökologie in Abhängigkeit vom Lichtangebot liefern. Parallel dazu werden weitere Experimente in beleuchteter und unbeleuchteter Landschaft auf einer ländlichen Versuchsfläche durchgeführt.

Die Analyse von Verschiebungen im Nahrungsnetz aufgrund künstlicher nächtlicher Beleuchtung wird in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierfoschung (IZW) durchgeführt.

Bearbeiterin ist Anja Ruß
Leiter des Teilprojekts ist Dr. Reinhard Klenke